Schwarzwaelder-Bote: Bei Konzert geht es "very british" zu

19.04.2017 | ©Wilfried Weis | Quelle

Begeistert gefeiert wurde am Ostersonntag der Musikverein Harmonie Schapbach bei seinem Jahreskonzert. Es stand unter dem Motto „very british“.

Bad Rippoldsau-Schapbach. Der neue Dirigent Fabian Kiem hatte mit seinen 55 Musikern ein modernes Programm einstudiert. Die Zuhörer erlebten eine vielfältige und bunte Reise durch Großbritannien. Frank Schmid und Philip Schnurr führten wieder beredt durch das anspruchsvolle Programm.

Vorsitzender Patrick Roth stellte vier neue Musiker vor, die erstmals bei einem Jahreskonzert mitwirken. Das britische Regenwetter sei rechtzeitig zu Ostern gekommen, sagten die beiden Ansager. Eröffnet wurde das Jahreskonzert mit „A Huntingdon Celebra­tion“ von Philip Sparke, der 1951 in London geboren wurde. In dieser kurzen, sehr lebhaften und schwungvoll dargebotenen Ouvertüre waren immer wieder einzelne Instrumentengruppen gefordert. Sinfonische Blasmusik war beim Titel „First Suite in Eb“ von Gustav Holst zu hören. Die Suite besteht aus drei eng verwandten Sätzen, wobei das Stück mit „Chaconne“ (Bariton) startete, beim zweiten Satz übernahmen die Holzbläser den Part und im dritten Satz endete das Stück fulminant.

Der österreichische Komponist und Dirigent Otto M. Schwarz hat den Roman „In 80 Tagen um die Welt“ in ein spannendes Blasorchesterwerk umgesetzt mit dem Tiel „Around the World in 80 Days“. Meisterhaft boten die Schapbacher Musiker diesen Titel dar und ernteten dafür Sonderapplaus. Danach ging es musikalisch weiter nach Irland. Die Harmonie entführte die Besucher in die irische Folk-Musik mit „Irish Tune from Country Derry“, auch bekannt als das irische Volkslied „Danny Boy“. Im zweiten Programmteil erklang zunächst Filmmusik, etwa aus „Der Herr der Ringe“. Weiter ging es mit einem James-Bond-Medley mit den Titelmelodien aus „Goldfinger“, „Leben und Sterben lassen“, „Der Spion, der mich liebte“ und „Skyfall“.

Alle Musiker zeigten bei „Music“ von John Miles enorme Spielfreude. Die Holzblasinstrumente übernahmen dabei die Parts der Streicher. Das Publikum zeigte sich von dem Stück mehr als begeistert und spendete abermals Sonderapplaus.

Auch die Freunde der Marschmusik kamen noch auf ihre Kosten. Mit „Sons of the Brave“ hatte Dirigent Fabian Kiem einen der schönsten Märsche Großbritanniens mit ins Programm genommen. Sehr kraftvoll wurde dieser Marsch des Komponisten Siegfried Rundel dargeboten.

Das Publikum forderte mehrere Zugaben. Zunächst erklang der Marsch „Kaiserin Sissi“, der auch zu Ehren Martin Heizmanns für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit gespielt wurde. Er erhielt die große goldene Ehrennadel des Bunds Deutscher Blasmusikverbände. Gleichzeitig wurde Heizmann auch zum Ehrenmitglied des Verbands ernannt. Er war unter anderem 14 Jahre lang stellvertretender Vorsitzender der Harmonie.

Danach erklangen noch Zugaben aus Titeln des Jahreskonzerts. Fabian Kiem zeigte sich sehr zufrieden mit dem ersten Konzert in Schapbach. „Die wochenlange Probenarbeit habe sich gelohnt“ sagte er.

Offenburger Tageblatt: Musikverein »Harmonie« Schapbach gibt Jahreskonzert

19.04.2017 | ©Wilfried Weis | Quelle

Der Musikverein »Harmonie« Schapbach hat am Ostersonntag in der Festhalle sein umjubeltes Jahreskonzert gegeben. Unter dem Motto »Very British« erklangen Titel von »Skyfall« bis zum Marsch »Son of The Brave«.

Begeistert gefeiert wurde am Ostersonntag der Musikverein »Harmonie« Schapbach bei seinem Jahreskonzert in der gut gefüllten und britisch geschmückten Festhalle.

Der neue Dirigent Fabian Kiem hatte mit seinen 55 Musikern ein neues, modernes Programm einstudiert, das unter dem Motto »Very British« stand. Die Zuhörer erlebten eine vielfältige musikalische Reise durch Großbritannien. Frank Schmid und Philip Schnurr führten sehr beredt durch das Programm.

Britisches Regenwetter

Der Vorsitzende Patrick Roth sagte in seiner Begrüßung, dass man an diesem Abend die politische Welt mal außen vor lassen und die schönen Dinge des Lebens genießen solle. Gleichzeitig stellte er vier neue Musiker vor, die erstmals bei einem Jahreskonzert mitwirkten: Letizia Müller, Maja Decker, Linus Decker und Marvin Herrmann.

Das britische Regenwetter sei rechtzeitig zu Ostern gekommen, scherzten die beiden Moderatoren. Der Verein eröffnete das Konzert mit Philip Sparkes »A Huntingdon Celebration« als kurze, sehr lebhafte und schwungvoll dargebotene Ouvertüre. Sinfonische Blasmusik war beim Titel »First Suite in Eb« von Gustav Holst zu hören. Jules Vernes’ Roman »In 80 Tagen um die Welt« hat der österreichische Komponist und Dirigent Otto M. Schwarz in ein spannendes Blasorchesterwerk umgesetzt, das die Schapbacher Musiker meisterhaft darboten. Danach entführte die »Harmonie« die Besucher zur irischen Folk-Musik mit »Irish Tune From Coutry Derry«, auch bekannt als irisches Volkslied »Danny Boy«.

Enorme Spielfreude

Im zweiten Programmteil erklang zunächst die Filmmusik zu »Der Herr der Ringe«, danach ein gelungenes Medley mit den Titelmelodien aus James-Bond-Filmen, das dem Publikum sichtlich Spaß machte: »James Bond Theme«, »Goldfinger«, »Leben und Sterben lassen«, »Nobody does it better« und »Skyfall«.

Wenn man sich mit der britischen Musikgeschichte befasst, führt kein Weg an John Miles »Music« vorbei. Lange Instrumentalteile machen dieses Stück zu einem Klassiker. Alle Bläser zeigten enorme Spielfreude, die Holzblasinstrumente übernahmen die Parts der Streicher.

Auch die Freunde der Marschmusik kamen auf ihre Kosten. Mit Thomas Bidgords »Sons of The Brave« hatte Dirigent Fabian Kiem einen der schönsten Märsche Großbritanniens mit ins Programm genommen, den die Musiker sehr kraftvoll darboten.

Der Beifall für dieses großartige Jahreskonzert war riesig und wollte nicht enden. Das Publikum forderte mehrere Zugaben. Zunächst erklang der Marsch »Kaiserin Sisi«, der auch zu Ehren des Jubilars Martin Heizmann für seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit gespielt wurde (siehe Text unten). Danach erklangen Zugaben aus Titeln des Jahreskonzerts.

Ein großes Dankeschön – a big „Thank you“ – an die zahlreichen Konzertbesucher und den begeisterten Applaus. Auch das Wetter am Osterwochenende war leider „very british“. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr ein etwas sommerlicheres Thema…

An dieser Stelle möchten wir unserem Martin nochmals herzlich gratulieren und sagen Danke für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit!

Beim Konzert geht es „very british“ zu